Anbau von Topinambur

Standortanspruch

keine besonderen Ansprüche, bevorzugt humose sandige Böden mit guter Wasserversorgung

Pflanzzeit

Knollenpflanzung im zeitigen Frühjahr Anbau wie Kartoffeln, am Besten angehäufelt, Abstand der Reihen 75 cm, Abstand in der Reihe 30 -35 cm, Pflanztiefe ca 5-7 cm, 1kg Pflanzgut reicht für ca. 5 m², Bedarf für 1 ha ca. 1,6 to Topinambur ist mehrjährig und für die Dauerkultur geeignet

Düngung

Empfehlung der Gesellschaft für Nachwachsende Rohstoffe: 200 - 250 dt/ha Stallmist. Ansonsten etwa 50 - 70 kg N/ha in mineralisscher Form aus. Hinsichtlich der Grunddüngung mit Phosphor und Kali empfiehlt sich 60 kg P2O2/ha und 200 kg K2O/ha.

Wenn Sie keinen hohen Ertrag erzielen müssen, empfehlen wir Ihnen auf den Einsatz von mineralischen Düngern zu verzichten!

Pflanzenschutz

sehr robuste Pflanze, es kommen maximal Mehltau, Graufäule und Weißschimmel vor.

Pflege muß nicht sein, empfehlenswert ist ein Anhäufeln im Mai, Topinambur setzt sich gegen alle nicht erwünschten Kräuter durch. Ein Pflegegang im ersten Anbaujahr kann sinnvoll sein. Besonders Wurzelunkräuter wie z.B. Quecke können in der Aufwuchsphase lästig sein.

Ernte

je nach Lage und Sorte ab September bei frostfreiem Boden den ganzen Winter über möglich

bis ca. April, oberirdisches Kraut entfernen, eignet sich getrocknet sehr gut als Winterfutter

oder gehäckselt auf dem Acker lasen, Knollen mit Kartoffelroder, Schwingsiebroder ernten.

Lagerung

kühl und dunkel, am Besten mit Vlies abgedeckt, Frischgemüse! Topinambur kann bis zu 5 Wochen gelagert werden

Verwendung

als Nahrungsmittel, diätetisches Lebensmittel, Wildacker, Biokraftstoff, Zierpflanze